Zu Fuß durch den Süden Portugals

Die Algarve im Winter hat eine ganz besondere Stimmung.
Weniger Menschen, klares Licht, frische Luft und eine Ruhe, die man in den Sommermonaten kaum findet. Diese Reise führte mich zu Fuß entlang der Küste – von Faro über Lagos bis nach Albufeira.
Eine Wanderung zwischen Stadt, Atlantik und beeindruckenden Felslandschaften, die mir die Algarve von ihrer schönsten, ursprünglichen Seite gezeigt hat.

Ich bin mit dem Flugzeug in Faro angekommen und habe dort einen ganzen Tag verbracht. Die Altstadt, das ruhige Wintertempo und die Nähe zum Meer waren der perfekte Einstieg in die Reise und eine gute Möglichkeit, anzukommen und runterzufahren. Am nächsten Tag ging es mit dem Zug weiter nach Lagos, meinem Ausgangspunkt für die erste große Wanderung. Lagos ist ideal als Basis – gut angebunden, lebendig, aber im Winter angenehm entspannt.

Wanderung: Lagos → Burgau

Diese Wanderung hat 2 Tage in Anspruch genommen – und war eines der Highlights der Reise.

Der Startpunkt liegt direkt an der Stadtfestung von Lagos, von wo aus der Weg schnell hinaus aus der Stadt und hinein in die Natur führt. Schon nach kurzer Zeit beginnt der Küstenpfad, der sich direkt entlang der Klippen zieht.

Die Strecke bietet ständig wechselnde Ausblicke auf den Atlantik, kleine Buchten und weite Küstenlandschaften. Besonders im Winter war die Stimmung ruhig und klar – ideal zum Wandern und Fotografieren. Am Ende erreicht man Burgau, ein kleines, charmantes Küstendorf, das sich perfekt für eine Pause eignet.

Nach der Wanderung bin ich wieder zurück mit dem Bus nach Lagos gefahren.

Lagos → Carvoeiro

Von Lagos ging es mit dem Bus weiter nach Carvoeiro, dem Startpunkt der zweiten Wanderetappe. Auch hier zeigt sich die Algarve von einer ganz anderen Seite: dramatischer, steiler und voller ikonischer Felsformationen.

Wanderung: Carvoeiro → Albufeira

Diese Küstenwanderung habe ich über 2 Tage verteilt.

Der Weg führt hoch über dem Meer entlang und bietet einige der spektakulärsten Abschnitte der Algarve. Besonders eindrucksvoll waren die Bereiche rund um die Benagil-Höhle sowie die Praia da Marinha mit ihren markanten Felsbögen und goldfarbenen Klippen.

Zwischen einsamen Stränden, Aussichtspunkten und ruhigen Pfaden lässt sich diese Strecke wunderbar in Etappen aufteilen. Je näher man Albufeira kommt, desto mehr verändert sich die Landschaft – von wilder Natur hin zu belebteren Küstenabschnitten.