Schon lange hatte ich vor, mich mit der Unterwasserfotografie zu beschäftigen, aber ich kam nie dazu. Nun ja, die Zeit ist gekommen, denn die Reise nach Malediven wurde gebucht :).

Ich habe meine Nikon D750+Sigma 24mm 1,4 Art Objektiv mitgenommen und noch ein Makroobjektiv für die Bilder auf der Insel und als back up eine Gopro. Als Unterwassergehäuse diente mir die Ewa-Marine U-B100.

Ich habe nur geschnorchelt und mit dem natürlichen Licht unter Wasser fotografiert. Alle Unterwasserbilder sind mit der Kombi entstanden: Nikon D750+Sigma 24mm 1,4 Art+Ewa-Marine U-B100.

Die Gopro habe ich paar mal unter Wasser ausprobiert, aber die Ergebnisse haben mir nicht gefallen, sodass ich hier nur die Bilder die ich mit Nikon gemacht habe zeigen werde.

Nach ca 20 Stunden Reisezeit von Hannover-Frankfurt-Abu Dhabi-Male-Embudu ist man auf die Insel angekommen. 4 Stunden Zeit Unterschied und ca. 30 Grad  Temperaturunterschied im Dezember. Nach einer erfrischender Fahrt von dem Flughafen Male zu Embudu Insel mit dem Boot, ist man 30 min. später angekommen. Sofort spürt man die hohe Luftfeuchtigkeit und eine Aroma von den Blühenden tropischen Pflanzen. Einfach wunderschön… Direkt am Steg sieht man Fische, Rochen und kleine Haie.

Tag 1.

Einwenig die Insel angeschaut, die in 15 min zu umrunden ist, setzte ich mich am Strand und beobachtete diesen Vogel. Er stand auf den Steinen im Wasser und paar Minuten später kam an das Ufer angeflogen mit einem farbigen Fisch im Schnabel. Ich hatte meine Kamera im Zimmer gelassen und konnte nichts machen außer zu sehen, wie beim wunderschönen Licht, ich ein super Motiv verpasst habe. Schnell die Kamera geholt, aber es war schon zu spät, die Szene war vorbei sodass ich nur noch dieses Bild aufgenommen habe.

Auf dem Rückweg ins Hotel sah ich wie die Krabben am Abend aktiv waren und wenn man die mit der Lampe beleuchtete liefen die aufs Licht. Die Krabben, die man auf Kuba nur auf den bestimmten Strandabschnitten sehen konnte, liefen hier praktisch überall. Für die Naturfotografen ist natürlich ein Paradise. Ich wusste schon, was ich in den nächsten Tagen unbedingt fotografieren werde, aber erstmal musste ich mich ausschlafen 🙂

Tag 2.

Kleine Haie direkt am Ufer

Bei diesem Bild ist es nicht einfach den Fisch zu finden 🙂

Ein Roche schwimmt am Ufer entlang mit den Touris im Hintergrund 🙂

Dieses Schauspiel hat mich fasziniert: auf einmal hört man ein Rauschen und sieht man wie ein Schwarm von Fischen jagt. Dabei fliegen manche aus dem Wasser.

Tag 3.

Lautes Geschrei von fliegenden Hunden hört man am meistens morgens. Die wählen ein zwei Lieblingsbäume, wo man die ganze Familie antreffen kann.

Dieser riesen Drückerfisch nimmt gerne Korallen in den Mund und kippt die um.

 

Tag 4

Es ist ganz interessant die Krabben zu beobachten, wie sie ein Versteck in dem Sand buddeln. Dieses Exemplar hat im Sand ein Loch gegraben. Er hat den Sand zwischen den Füßen genommen und mit einem schnellen Wurf von seinem Loch geworfen.

Tag 5

 

Die Fische sehen wie Toprpedos aus.

Mittendrin in einem Fischschwarm-unbeschreiblich 🙂

Tag 6

Fische können auch Gefühle zeigen 🙂

Adler Rochen.

Tag 7

Bootausflug zum Canyon. Auf der Suche nach Schildkröten bin ich mit dem Boot zum Canyon raus gefahren. Schildkröten habe ich zwar nicht gesehen, dafür einen lustigen Octopus und andere Meeresbewohner entdeckt.

Tag 8

Tag 9

Erst am 9 Tag habe ich eine Schildkröte entdeckt. Auch eine Murene habe ich zum ersten mal an dem Tag gesehen. Paar größere Haie waren auch dabei.

Eine Murene versteckt sich zwischen den Steinen.

Die Überreste einer Qualle wurden von den Fischen verspeist.

Diesen Fisch habe ich in dieser Position entdeckt, wie eine Rakete stand er ca 15 sec. so.  10, 9, 8…. Start 🙂

Hier wird der Fisch von den Parasiten gereinigt.

 

Tag 10

Gestern wurde ich von einem Taucher gefragt, ob ich einen Blattähnlichen Fisch direkt am Ufer gesehen habe? Als ich nein sagte, zeigte er mir etwas was ca. 1 Meter entfernt vom Ufer direkt schwamm. Ich schaute lange von dem Steg, aber diese Spezies sah, wie ein Blatt aus. Der Fisch bewegte sich, wie ein Blatt auf  Wellen. Interessanter Weise drehte er sich auch, wie ein Blatt was im Wasser getrieben wird. Erst als ich kleine Bewegung gemerkt habe, die nicht von den Wellen erzeugt wurde, bin ich auf diesen ca. 5 cm kleinen  Fisch aufmerksam geworden, der genau, wie ein daneben schwimmendes Blatt aussah und habe mir vorgenommen, am nächsten Tag den zu fotografieren. Ich lies mich am Ufer in ca. 50 cm tiefe im Wasser langsam an den Fisch nähern.  Der Sand wurde durch die Wellen ständig aufgewühlt und ich wurde hin und her geschaukelt. Dabei sind, ein Paar Bilder von dem kleinen Fisch entstanden der nach Ahorn Samen aussah.

 Tag 10 bis 15

Und nun die restliche Bilder von den anderen Tagen…. Quallen, Schildkröten, Murenen, Leoparden Drückerfisch, Rochen, fliegende Fische und mehr….

An diesem Tag sind plötzlich viele Quallen gekommen. Die waren ca. 10 cm groß und an ihren Tentakeln kann man sehen wie die Farben blau, grün, rot hin und her liefen. Ich hatte noch die Hoffnung, dass die harmlos sind, wurde aber schwer enttäuscht. Sogar durch ein T-Schirt wurde ich erwischt. Das war eine sehr schmerzhafte Erfahrung, dann paar sec später noch mal.

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Leoparden Drückerfisch

Clownfische

Mit dieser Schildkröte bin ich ziemlich lange im Wasser geblieben. Insgesamt 3 Stunden. Ich muss sagen, dass ohne ein Neopren Anzug spürt man auch die 26 Grad nach 3 Stunden. Ich wollte, aber möglichst viele Bilder machen, damit zumindest manche davon gut werden, denn unter Wasser ist es sehr schwierig zu fotografieren und ob der Autofokus trifft, kann man nur raten, weil durch die Maske und UW-Gehäuse kann man kaum was sehen. Die Schildkröte kam auch jede 15-20 min. an die Wasseroberfläche um Luft zu holen und tauchte wieder ab. Gerade in diesen Momenten habe ich versucht sie zu fotografieren. Zitternd, aber Glücklich kam ich aus dem Wasser raus. Ich konnte direkt neben der Schildkröte Schwimmen und mit ihr untertauchen und beobachten, wie sie an den Korallen knabbert.

Adler Rochen

Kleine Fische versuchen großen zu entkommen, dabei fliegen die aus dem Wasser. Aufgenommen beim Sonnenuntergang.

Moment an dem die Sonne den Ozean berührt….

Diese interessante hügelige grüne Unterwasserlandschaft, hat sich nur an einer Stelle gebildet und sieht wie ein Wald unter Wasser.